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Urlaubsgrüße:

Der griechische Gedankenmaler
und die Anmut der frühen Wehmut

Im Morgengrauen
die Welt neu erschauen.

Der Amsel Gesang
bricht des Ziegenmelkers Klang.

Durch der Möwen Geschrei
wird die Morgenluft frei.

Tauben gurren.
Insekten surren.

Motoren grummeln,
will den Tag nicht verbummeln.

An der Athener Motorräder Stöhnen,
kann ich schnell mich hier gewöhnen.

Und den spitzen Schreien von Frauen
kann man am Morgen nur selten trauen.

Macht der Lärm auf der Strasse den Gesang
spürt ein Mensch an sich wohl immensen Drang.

Selten prasselt ein nieselnder Regen
mir bringt er heute ein neues Leben.

Feine Kälte wie ein Burgunder,
säuselnde Blätter und der Stadtraum wird runder.

Schon fahles Licht
das Dunkel durchbricht.

Sobald des Sokrates Stadt erwacht
hab ich das Leben neu bedacht.

Erfüllt auch das Rot aus der Wolken Wogen,
mein demokratisches Brot ist mir anerzogen.

Da schweben die Geister und die Katzen tanzen.
Der Tag wird schon dreister und schnürt mir den Ranzen.

Noch liegt die Sonne im Schlafbett verborgen,
doch schwelgt bald das Licht ohne Kummer und Sorgen.

Und dann kommt die Ahnung:
der neue Entwurf,
schafft Zweifeln die Bahnung
auf rotem Turf.

Im Dunkeln geschrieben
ist nicht, was wir lieben.
Fast verworfen und dann doch schon bestellt,
ist der zarte Gedanke im Morgenfeld.

Hellenisch und klar,
glänzt jetzt der Star:
Statt mit Geld, Muss und Pflichten alleine zu denken,
muss sich die Seele jetzt nicht mehr verrenken.